Senator Obama schlägt zurück!

AllgemeinPublished November 5, 2010 at 14:01 No Comments

Eines der schwierigsten Kapitel des Wahlkampfes von Obama war die amerikanische Bundesstaat Ohio. Ohio hatte sehr viele Minderheiten und um diese zu begeistern, musste man viel mehr tun, als nur in einer Halle eine zündende Rede zu halten. Mit der Mitbewerberin um das Präsidentenamt Hillary Clinton im Nacken, wurde Obamas Wahlkampfstrategen alles abverlangt.

Aber nicht nur die Hillary macht Obama zu schaffen. McCain, sein stärkster Widersacher wirft ihm immer wieder vor, Obama würde sich in seiner Wahlkampagne der Hilfe solcher Prominenten wie Paris Hilton oder Pamela Anderson bedienen, die keinen guten Image haben und Obama es wohl aus aller letzten Verzweiflung macht.

Zwar entgegnete Obama, dass McCain sich schließlich auch der Hilfe von dem nicht gerade populären Präsident Bush bedient, doch er muss wirklich aufpassen, dass seine weiße Weste keine Flecken abbekommt. Insbesondere sollte sich Obama nicht in absoluter Gleichgültigkeit übern, sondern die Schläge seines Gegners gut parieren.

Es gibt keinen wirklich Grund, wieso McCain oder Obama sich nicht der Strategie des Gegners bedienen können. Egal, ob man sich neben dem Präsident Bush oder einem Prominenten ablichten lässt, die Wirkung macht es.

Welchen Fehler man jedoch nicht begehen sollte, dann die Vorwürfe der gegnerischen Partei zu ignorieren. Sollten die Vorwürfe tatsächlich so grundlos und haltlos sein wie es Obama behauptet, dann sollte er sich auf die wahrheitsgetreue Darstellung der US-Medien verlassen und auf McCains Äußerungen nicht mit „Ich habe keine Zeit“ reagieren. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn man einen heuchlerischen Beigeschmack bekommt.

Leave a Reply

(required)

(required)