Workshop Teil 1: Was versteht man unter Devisenhandel?

BoersePublished Dezember 7, 2010 at 08:27 No Comments

So manch einer wird sich schon einmal gefragt haben, was man unter dem Begriff Devisenhandel versteht. Der Handel mit Devisen, oft Forex genannt, erfolgt auf dem Devisenmarkt. Dabei geht es um den Handel mit verschiedenen Währungen, welcher in der Regel über Broker getätigt wird. Als Devisenhändler, egal, ob privat oder geschäftlich, kauft und verkauft man also Währungen aller Nationen und die Investitionen von Händlern verändern sich je nach den Währungswerten und ihren Schwankungen positiv oder negativ. Die Kurse der einzelnen Währungen werden kontinuierlich durch nationale und internationale Ereignisse beeinflusst. Der Devisenhandel ist somit keine Investition ohne Risiken. Wie bei jedem Handel dreht sich auch beim Handel mit Devisen alles im Grunde um Leistung und Gegenleistung. Eine Währung wird gegen eine andere möglichst gewinnbringend unter dem Einsatz von Kapital umgewandelt. Daher werden Währungskurse generell in Paaren wie beispielsweise Euro-Dollar angegeben. Steigt der Kurs der Währung, auf die man spekuliert hat, kann man gewinnbringend kaufen.

Die Vorteile beim Devisenhandel verleiten nicht nur Unternehmen, sondern auch Privatpersonen dazu, zu investieren. Es besteht nonstop Zugang zum Devisenmarkt und aufgrund der vielen Angebote bestehen stets reale Gewinnchancen. Zudem kann man sein Risiko von vornherein minimieren, bestimmte Standard-Deviseninstrumente zur Kontrolle der Investitionen verwenden und auch diverse Optionen zum Handeln ohne Provision nutzen. Viele Forex-Broker bieten die Möglichkeit, mit einem sogenannten Demo-Konto in den Devisenhandel einzusteigen, welches einen anhand einer Simulation ohne den Einsatz von realem Kapital die verschiedenen Situation des Devisenmarktes kennenlernen lässt.

Natürlich gibt es beim Devisenhandel auch Nachteile zu berücksichtigen, vor allem für Privatinvestoren. Der Markt muss sehr aufmerksam und auf höchst regelmäßiger Basis beobachtet werden und man sollte über ein gewisses finanzielles Vorwissen verfügen. Eine Vielzahl von äußeren Faktoren wie beispielsweise wirtschaftliche, politische und finanztechnische Geschehnisse müssen berücksichtigt werden. Manchmal sind die Margen, zu denen mindestens investiert werden muss, mit einem zu hohen Verlustrisiko verbunden.

Bei vielen Investoren ist der elektronische Devisenhandel daher sehr beliebt, welcher mithilfe des Internets und einer Software betrieben wird. Diese steuert die Abwicklung von Transaktionen und ermöglicht zudem die Übersicht über bedeutende Marktereignisse. Auch hier sind natürlich ein Mindesteinsatz an Kapital und das richtige Gespür für ein gutes Geschäft vonnöten.

Weiterführende Links zum Thema:
1. Deutsche-Bank: DBFX-Homepage
2. Deutsche-Börse: Trading & Clearing

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